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Rosengarten,
Stadtpark Zossen

Mit der Gestaltung des Zossener Stadtparks in seiner heutigen Form wurde im Jahr 1956 begonnen. Ab dem Jahr 1959 wurde nach einem Entwurf für einen Volkspark die Realisierung der Gesamtanlage ausgeführt. Die Parkanlage steht unter Denkmalschutz.

Auszug aus dem Erläuterungsbericht für den Erholungspark Zossen aus dem Jahr 1959 mit Gestaltungsabsichten, die den Bearbeitungsbereich betreffen (diese wurden nachweislich nicht in ihrer Gesamtheit gem. Beschreibung ausgeführt):

„Der Osteingang ist mit dem Rosengarten verbunden. Es ist eine Senke (ehemaliger Burggraben), die zur Ruine nur wenig ansteigt und zur Straße einen Höhenunterschied von ca. 3,00m aufweist. Die augenblickliche Sohle wird um ca. 1,00m angeschüttet. Im Rosengarten soll nicht nur die Rose selbst, sondern ihre Verwendung mit anderen, zu ihr passenden Gehölzen gezeigt werden. Außerdem sollen verschiedene Rosentypen wie Tee-Hybriden, Park- und Rankrosen gezeigt werden. Die tiefliegende Fläche des Rosengartens gliedert sich in Pflanzflächen und Natursteinplattenflächen. Niedrige Wasserbecken mit Springbrunnen dienen der Belebung der Fläche. Die an der Nordseite des Rosengartens vorhandene Böschung wird durch eine ca. 40-50cm hohe Mauer, die in Zick-zack-Linie verläuft, gestützt. Vor dieser Mauer verlaufen schräg zum Durchgangsweg Rosenspaliere, die in Verbindung mit Bänken Sitznischen bilden.“
(Quelle: Archiv Stadt Zossen)

Aufgrund des desolaten Zustandes der Treppe und der kleinen Platzfläche an der Kirchstraße und der damit verbundenen Unfallgefahr dieses beliebten Eingangsbereiches in den Park musste die Anlage dringend erneuert werden.

Geplant war die Sanierung der bestehenden Anlage, die nach Abstimmung vor Ort mit der UDB und dem BLDAM die bestehenden Proportionen und Fluchten aufnimmt, sowie möglichst die vorhandenen noch brauchbaren Materialien wiederverwendet.

Die Platzfläche an der Kirchstraße mit Belag aus Schieferpolygonalplatten sollte angehoben und wieder bündig an das obere Treppenpodest angebunden werden. Da die Treppe erhalten werden sollte, musste die Höhendifferenz zum Gehweg an der Kirchstraße durch Granitblockstufen ausgeglichen werden. Die Treppenstufen der Bestandstreppe sollten nur behutsam gereinigt werden.
Die untere Platzfläche mit Schieferbelag wurde komplett aufgenommen, die Steine wurden behutsam geborgen und seitlich zum Wiedereinbau auf Paletten gelagert. Nach dem Tragschichteinbau und Einbau von Kantensteinen zur Wiesenfläche hin, wurden die Platten fachgerecht wieder verlegt, einige fehlende oder zerbrochene Steine wurden durch neuwertiges Schiefermaterial ersetzt.
Die angrenzenden Granitmauern sollten saniert werden. Der Mauerabschnitt von der Kirchstraße an sollte dabei nur behutsam ausgebessert werden. Der gerade Abschnitt bis zur Treppe in den Park musste grundhaft saniert werden. Dazu wurden die schadhaften Mauerabschnitte abgetragen, das Granitmaterial seitlich auf Paletten gelagert und nach Einbau von tragfähigen Mauerfundamenten und einer Feuchtesperre erfolgte ein Wiederaufbau der Mauern gem. Bestand mit Ergänzung von fehlendem Granitmaterial aus neuwertigem bemusterten Material. Es sind neue Abdeckungen aus Granitplatten eingebaut worden.
Auch die Treppe aus Granit in den Stadtpark und die kleine Granitpflaster-Platzfläche zur Bastion mussten erneuert werden. Hier wurden aus sicherheitstechnischen Aspekten Granitblockstufen verwendet und die Platzfläche – wie bereits an der Platzfläche zur Bahnhofstraße – mit Granitplatten befestigt.
Die überformten Grünflächen des Rosengartens und die Zuwegung zum Pavillon sollten in dem Zuge überarbeitet und neugestaltet werden. Der Stichweg zum Pavillon aus Betonpflaster wurde durch rechteckige Schieferplatten ersetzt – ein dem Ort entsprechendes Material. In den angrenzenden Rasenflächen wurde in Anlehnung an die ursprüngliche Planung die Anlage von mit Granitblockstufen eingefassten quadratischen Beeten mit unterschiedlichen Rosensorten geplant.

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Projektdaten

Project description: Auftraggeber: Stadt Zossen
Bausumme: 210.000 €
Leistungsphasen: 1-9
Leistungszeitraum: 2017-2019
Gesamtfläche: 2.000 m²